Unsere Autorinnen

Worte – Worte, nichts als Worte

Worte berühren. Worte entführen. Worte verletzen. Worte befragen. Worte verstummen. Worte verzagen. Worte summen.
Wortlos. Wortgewandt. Wortkräftig – schicksalsträchtig. Worthülsen.

Käthe Kopf.

In Wien geboren und aufgewachsen, lebe ich mit meiner Tochter und meinem Partner in Berlin. Ich schreibe und arbeite mit Sprache und Text, weil ich mich so zurecht finden kann in dieser Welt. Ich nehme vieles beim Wort und dann auseinander und tanze auf doppeltem Boden – der hält mich aus. Auch an der Stelle, wo meine Arbeit als Choreografin und Autorin und meine Arbeit als Ärztin im psychiatrischen und psychotherapeutischen Bereich für mich die Hände nacheinander ausstrecken. Einander berühren. Gerührt sein. Aufgewühlt.

Evangelia Epanomeritaki

In Thessaloniki/Griechenland geboren, in Deutschland aufgewachsen und im Theater zu Hause, habe ich für mich früh erkannt, dass Gedichte Leiden lindern können.
Wie Botschaften aus meiner inneren Welt, führen mich meine Gedichte hinter die Kulissen und in die Keller meiner Freuden, Leiden und Sehnsüchte.

Rosmarie Vogtenhuber

Wenn ich „ich“ sage, dann meine ich eine Frau, 44 Jahre alt (fast), die in einem oberösterreichischen Dorf namens „Lenzing“ nahe den Bergen und dem herrlichen Attersee aufwuchs und Rosmarie Vogtenhuber heißt. Der Name ist so lang, daß er eigentlich in kein Namenskästchen passt. Das fand ich immer schon gut und doof zugleich. Als ich Kind war, wollte ich Bäuerin werden oder zum Theater gehen. Ich bin zum Theater gegangen, habe im Max Reinhardt Seminar in Wien Regie studiert, danach in Erfurt und Stuttgart assistiert und arbeite seit 2002 freiberuflich als Theaterregisseurin. Worte waren mir immer wichtig, weil ich finde, dass sie Lebewesen sind. Ich schreibe liebend gerne Stücke und Texte für Kinder, weil ich mich das traue, weil ich da die Tür zu der Welt, die in mir ist aufmachen darf, weil ich meiner Art zu denken ungeniert freien Lauf lassen darf und weil die Figuren in meinem Kopf mir soufflieren. Ohne einen theatralen Anlass zu schreiben habe ich mich fast noch nie getraut aber das kann ja noch werden. Diese schöne Einladung in die Schweiz ist ein Anfang.

Ist sonst noch was zu sagen? Ja. …ich leben mit Herrn Freitag und vielen Büchern in einem kleinen Haus in Quedlinburg, baue in einem großen Garten Gemüse an, hacke Holz, spiele Cello und mit Wörtern und bin, das sei im Nachhinein festgestellt, dann doch sowas wie eine Theaterbäuerin geworden. 

Kontakt

11 + 9 =